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Schlichtung bei der BVG? - Vorgespräche am Dienstag

Finden BVG und Verdi in einer möglichen Schlichtung zueinander? (Archivbild) / Foto: Soeren Stache/dpa
Finden BVG und Verdi in einer möglichen Schlichtung zueinander? (Archivbild) / Foto: Soeren Stache/dpa

Die Tarifverhandlungen im Nahverkehr der Hauptstadt sind vorerst gescheitert. Kommt ein unbefristeter Streik bei den Berliner Verkehrsbetrieben? Oder bringen externe Schlichter die Lösung?

Im festgefahrenen Tarifkonflikt zwischen den Berliner Verkehrsbetrieben und Verdi kommen beide Seiten am Dienstag zu Vorgesprächen für eine mögliche Schlichtung zusammen. Dabei sollten die Modalitäten diskutiert werden, sagte eine BVG-Sprecherin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Zu diesen Bedingungen gehören etwa der Zeitrahmen sowie mögliche Schlichter. 

Verdi hatte die Tarifverhandlungen mit dem kommunalen Unternehmen für rund 16.000 Beschäftigte am Freitag nach der sechsten Runde für gescheitert erklärt und für Mittwoch und Donnerstag erneut zum Warnstreik aufgerufen. Zudem will die Gewerkschaft ihre Mitglieder in einer Urabstimmung über unbefristete Streiks abstimmen lassen. Die BVG wiederum schlug vor, den Konflikt in einer Schlichtung zu lösen. Dabei würden externe Vermittler im Tarifkonflikt versuchen, eine Einigung zu finden. 

Verdi hatte angekündigt, eine mögliche Schlichtung zu prüfen, ungeachtet dessen aber in die Urabstimmung zu gehen. 

Verkehrssenatorin Ute Bonde forderte mehr Kompromissbereitschaft von der Gewerkschaft. «Ich appelliere an die Gewerkschaft Verdi, gemeinsam mit der BVG einen für beide Seiten fairen Tarifabschluss zu finden», teilte die CDU-Politikerin mit. «Wir wissen, dass wir bei den BVG-Gehältern Nachholbedarf haben, aber Augenmaß muss für beide Seiten nun das Gebot der Stunde sein.» Die angekündigten Warnstreiks träfen vor allem die Berliner sowie die Pendler aus dem Umland.

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