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Schlichtung im BVG-Tarifstreit rückt näher

Die BVG und Verdi verhandeln derzeit über eine mögliche Schlichtung im festgefahrenen Tarifstreit. (Archivbild) / Foto: Michel Winde/dpa
Die BVG und Verdi verhandeln derzeit über eine mögliche Schlichtung im festgefahrenen Tarifstreit. (Archivbild) / Foto: Michel Winde/dpa

Im Tarifkonflikt bei der BVG geht es nicht voran. Die Arbeitgeber wollen deshalb externe Vermittler einschalten. Die Gespräche mit Verdi dazu laufen gut. Der nächste Warnstreik kommt trotzdem.

Die Gespräche über eine Schlichtung im Tarifstreit bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) kommen voran. Die Sondierungen dazu seien positiv verlaufen, teilten beide Seiten mit. «Es sind einzelne Detailfragen offen. Beide Seiten gehen davon aus, diese Fragen in den nächsten Tagen gemeinsam zu klären», hieß es von der BVG. Ein Verdi-Sprecher äußerte sich ähnlich.

Bei einer Schlichtung werden externe Vermittler hinzugezogen, um in den Tarifverhandlungen eine Lösung zu finden. Verdi hatte diese nach der jüngsten Verhandlungsrunde vergangene Woche Freitag für gescheitert erklärt und für Mittwoch und Donnerstag erneut zum Warnstreik im Berliner Nahverkehr aufgerufen. An diesem halte die Gewerkschaft weiter fest, sagte der Sprecher. Fahrgäste müssen sich also in den nächsten beiden Tagen erneut auf erhebliche Einschränkungen im Berliner Nahverkehr einstellen. 

Die Tarifrunde für rund 16.000 BVG-Beschäftigte läuft bereits seit Mitte Januar. Knackpunkt in den Verhandlungen ist vor allem die Höhe des Grundgehalts.

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