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Mutmaßlicher Bogenschütze soll dauerhaft in Psychiatrie

Die Staatsanwaltschaft sieht Anhaltspunkte für eine Schuldunfähigkeit des Mannes. (Symbolbild) / Foto: Fabian Sommer/dpa
Die Staatsanwaltschaft sieht Anhaltspunkte für eine Schuldunfähigkeit des Mannes. (Symbolbild) / Foto: Fabian Sommer/dpa

Ein Mann soll mit Pfeil und Bogen auf einen Passanten geschossen haben. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Berlin ein Sicherungsverfahren beantragt - es gebe Hinweise auf eine psychische Erkrankung.

Ein mutmaßlicher Bogenschütze aus Berlin-Mitte soll dauerhaft in ein psychiatrisches Krankenhaus kommen. Die Staatsanwaltschaft Berlin hat ein Sicherungsverfahren am Landgericht Berlin beantragt, wie die Behörde mitteilte. Es gebe Anhaltspunkte dafür, dass der 54-Jährige wegen einer schweren psychischen Erkrankung schuldunfähig sein könnte.

Dem Mann wird Bedrohung in Tateinheit mit Nötigung vorgeworfen. Er soll im Dezember aus seiner Wohnung am Zionskirchplatz in Berlin-Mitte Pfeile auf einen Passanten geschossen haben. Er habe «Ihr seid von der Mafia, ich werde euch alle umbringen» gerufen und einem Mann auf einer Bank gedroht, ihn mit Pfeil und Bogen zu erschießen, so der Vorwurf.

Dann soll er einen Pfeil in Richtung des Passanten geschossen haben und einen zweiten, als sich der Mann hinter einem Baum versteckte. Getroffen habe er nicht, hieß es. Den Angaben zufolge soll der 54-Jährige eine akute Psychose gehabt haben. Er wurde am selben Tag vorläufig festgenommen und befindet sich seitdem im Krankenhaus des Maßregelvollzugs.

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