Etwa zur Hälfte der Ausstellungszeit der Kandinsky-Schau zeigt sich das Potsdamer Barberini Museum «sehr zufrieden». «Aktuell begrüßen wir im Durchschnitt 8.000 bis 9.000 Gäste pro Woche», sagte eine Sprecherin des Museums auf Anfrage. Die Ausstellung mit Werken des russischen Künstlers begann Anfang Februar und läuft noch bis zum 18. Mai. Eine Verlängerung ist aufgrund des nachfolgenden Ausstellungsprogramms nicht möglich.
Schau zeigt Wirkung von Kandinsky Werken auf Kunsthistorie
«Die Ausstellung erzählt die Geschichte der geometrischen Abstraktion in einem großen Bogen, wie er bislang kaum in einem Museum zu sehen war», ergänzte Mueseumsdirektorin, Ortrud Westheider. Wassily Kandinsky gilt als einer der ersten Maler, die den Weg der Abstraktion - weg von der reinen Abbildung der gemeinhin sichtbaren Realität - einschlugen. Er war es, der die pädagogischen Grundlagen für die geometrische Abstraktion maßgeblich schuf.
Der in Russland geborene Künstler Kandinsky (1866-1944) war Mitbegründer der Künstlergruppe «Blauer Reiter» in München, Bauhaus-Lehrer und Kunsttheoretiker. Er wurde zum gefeierten Star der abstrakten Kunst, die in unzähligen Ausstellungen weltweit gezeigt wird. Kandinsky floh vor den Nationalsozialisten nach Paris, wo er 1944 starb. Seine Werke sind heute Millionen Euro wert.
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