Erwerbstätige in Berlin haben im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand an Arbeitsstunden geleistet. Insgesamt wurden 2,98 Milliarden Arbeitsstunden gezählt - ein Plus von 1,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilte. Seit 2006 stieg die Zahl demnach kontinuierlich an, mit zwei Ausnahmen im Krisenjahr 2009 und zum Start der Corona-Pandemie 2020.
Pro Kopf arbeiteten die Berliner Erwerbstätigen den Daten zufolge insgesamt 1.357 Stunden - ein Anstieg um 11 Stunden und 0,8 Prozent. Vor allem im verarbeitenden Gewerbe stieg die Pro-Kopf-Arbeitszeit um 2,5 Prozent, in Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei um 1,5 Prozent. Weniger arbeiteten Erwerbstätige im Baugewerbe (minus 1,2 Prozent), wie es hieß.
Arbeitnehmerinnen und -nehmer nahmen 2024 in Berlin vermehrt Nebenjobs auf, wie es hieß. Ausfälle wegen Krankheit blieben demnach auf Vorjahresniveau - obwohl es mehr Arbeiter gab. Gleichzeitig arbeiteten laut Statistik mehr Beschäftigte in Teilzeit als im Vorjahr.
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