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Neuer Höchststand an Arbeitszeit in Berlin

Erwerbstätige im verarbeitenden Gewerbe haben 2024 mehr gearbeitet. (Symbolbild) / Foto: Britta Pedersen/dpa
Erwerbstätige im verarbeitenden Gewerbe haben 2024 mehr gearbeitet. (Symbolbild) / Foto: Britta Pedersen/dpa

Seit 2006 leisten Berliner Erwerbstätige mit zwei Ausnahmen jedes Jahr mehr Arbeitsstunden. Ein neuer Höchststand ist erreicht. Vor allem in einer Branche wird mehr gearbeitet.

Erwerbstätige in Berlin haben im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand an Arbeitsstunden geleistet. Insgesamt wurden 2,98 Milliarden Arbeitsstunden gezählt - ein Plus von 1,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilte. Seit 2006 stieg die Zahl demnach kontinuierlich an, mit zwei Ausnahmen im Krisenjahr 2009 und zum Start der Corona-Pandemie 2020.

Pro Kopf arbeiteten die Berliner Erwerbstätigen den Daten zufolge insgesamt 1.357 Stunden - ein Anstieg um 11 Stunden und 0,8 Prozent. Vor allem im verarbeitenden Gewerbe stieg die Pro-Kopf-Arbeitszeit um 2,5 Prozent, in Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei um 1,5 Prozent. Weniger arbeiteten Erwerbstätige im Baugewerbe (minus 1,2 Prozent), wie es hieß.

Arbeitnehmerinnen und -nehmer nahmen 2024 in Berlin vermehrt Nebenjobs auf, wie es hieß. Ausfälle wegen Krankheit blieben demnach auf Vorjahresniveau - obwohl es mehr Arbeiter gab. Gleichzeitig arbeiteten laut Statistik mehr Beschäftigte in Teilzeit als im Vorjahr.

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