Home, sweet Home - die Wohnungssuche ist abgeschlossen, Herthas Cheftrainer Stefan Leitl und sein Assistent Andre Mijatovic wohnen wieder unter einem Dach. «Wir haben schon seit ein paar Wochen - zwei glaube ich - eine Wohnung hier in der Nähe gefunden», sagte Mijatovic vor dem Auswärtsspiel beim 1. FC Köln am Samstagabend (20.30 Uhr/Sky und Sport 1). «Das erleichtert vieles.»
Kurze Gänge zum Arbeitgeber sind damit ebenso gegeben wie die Aussprache der beiden Trainer zwischen Frühstück und Abendbrot - wie schon auf ihren vorherigen Stationen bei Hannover 96 und der SpVgg Greuther Fürth. «Wir diskutieren auch kontrovers, manchmal wird gestritten. Aber immer im Sinne der Sache», hatte Leitl zu Beginn der Tätigkeit in der Hauptstadt gesagt.
Austausch zwischen Frühstück und Abendbrot
Während die Familien der beiden ihren Wohnsitz in München behalten haben, teilen sich der 47-jährige Leitl und sein zwei Jahre jüngerer Co-Trainer auf ihren Stationen mehr als nur die Miete. In den gemeinsamen Jahren ist auch eine Freundschaft entstanden.
«Andre ist eine starke Persönlichkeit. Das ist mir wichtig. Ich brauche keinen, der mir nach dem Mund redet», sagte Leitl, «Andre ist für mich ein ganz wichtiger Ansprechpartner, nicht einfach ein Co-Trainer. Wir verstehen uns als Team.»
Mijatovic' Kochkünste als «Hindernis» für WG-Fortsetzung
Trotzdem war sich Leitl in Berlin nicht ganz so sicher, ob die WG auch in der Hauptstadt Bestand haben werde - allerdings war die Skepsis nur theoretischer Natur, wie Leitl bei der Vorstellung auf der Pressekonferenz lächelnd anmerkte: «Andre hat in Hannover nicht so gut gekocht.»
Eine Kausalkette zwischen der beendeten Wohnungssuche und Herthas Erfolgen auf den Platz gibt es nicht, doch seit die möblierte Wohnung dingfest gemacht wurde, hat Hertha keinen Punkt mehr abgegeben. Dem 5:1-Erfolg bei Eintracht Braunschweig folgte der 3:1-Sieg gegen den Karlsruher SC.
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