An einen Sieg gegen Rekordmeister Berlin Volleys wagen die Netzhoppers Königs Wusterhausen nicht zu denken. Geschäftsführer Dirk Westphal formuliert die Zielsetzung des Brandenburger Volleyball-Bundesligisten für das zweite Duell im Play-off-Viertelfinale am Sonntag (17.00 Uhr) in der vermutlich ausverkauften Paul-Dinter-Halle also etwas zurückhaltender. «Wir wollen uns so teuer wie möglich verkaufen. Vielleicht gelingt es uns ja sogar, die BR Volleys an den Rand einer Niederlage zu bringen», sagt der Ex-Nationalspieler.
Die erste Begegnung in der Play-off-Serie Best three haben die Volleys 3:0 gewonnen. Doch die Netzhoppers haben sich trotz der Niederlage gehörig Respekt verschafft. «Die werden alles hineinlegen, um uns zu ärgern», rechnet Volleys-Geschäftsführer Kaweh Niroomand erneut mit harter Gegenwehr.
Gewinnen die BR Volleys in Königs Wusterhausen, treffen sie im Halbfinale in einer Serie Best of five vom 5. April an auf die Grizzlys Giesen. Verliert der Titelverteidiger jedoch, gibt es ein drittes, alles entscheidendes Berlin-Brandenburg-Derby am Dienstag in der Max-Schmeling-Halle.
Bei den Netzhoppers kehrt in Yann Böhme der beste Angreifer nach überstandener Bronchitis ins Team zurück. Was die Aufgabe für die BR Volleys zusätzlich erschwert: Das Team sucht noch seine Bestform. «Von dem Potenzial, das wir haben, sind wir noch ein Stück weit entfernt», sagt Niroomand.
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