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Studierende bestürzt nach zweitem Angriff auf BTU-Studenten

An der BTU in Cottbus studieren zahlreiche ausländische Studenten und Studentinnen. (Symbolbild) / Foto: Patrick Pleul/dpa
An der BTU in Cottbus studieren zahlreiche ausländische Studenten und Studentinnen. (Symbolbild) / Foto: Patrick Pleul/dpa

Erneut ist ein BTU-Student in Cottbus angegriffen worden. Die Polizei vermutet ein rassistisches Motiv. Studierende zeigen sich entsetzt.

Nach einem weiteren mutmaßlich rassistischen Angriff auf einen Studenten der BTU Cottbus-Senftenberg haben sich mehrere Studentenorganisationen bestürzt gezeigt. «Die Hälfte der Studierenden kommt nicht aus Deutschland», sagte Studierendenpfarrer Lukas Pellio mit Blick auf die Studierenden der Universität. Ein Angriff auf Einzelne sei «ein Angriff auf uns alle».

Im Februar war ein Student nach Angaben der Polizei von zwei vermummten Männern mutmaßlich rassistisch beleidigt und tätlich angegriffen worden. Demnach hätten die Männer den 27-jährigen Studenten ghanaischer Herkunft mit einer Flasche beworfen, ihn aber nicht getroffen. Der Staatsschutz, der für politisch motivierte Straftaten zuständig ist, hat die Ermittlungen übernommen.

Zweiter Vorfall bereits im Dezember

Bereits Ende vergangenen Jahres waren zwei BTU-Studenten aus Nigeria von drei Unbekannten angegriffen worden. Einem von ihnen wurde in Cottbus Pfefferspray ins Gesicht gesprüht und er wurde rassistisch beschimpft. Das Opfer wurde von einem Rettungsdienst versorgt. Die Täter flüchteten nach Polizeiangaben. Alle drei sollen nach Alkohol gerochen haben.

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