Die Suchtberatungsstellen in Brandenburg fordern eine stabile Finanzierung der örtlichen Angebote. Es brauche eine Sicherung der Suchtberatung in Brandenburg, sagte Andrea Hardeling, Geschäftsführerin der Brandenburgischen Landesstelle für Suchtfragen. Bisher seien die eingerichteten Beratungsstellen keine Pflichtaufgabe der Kommunen.
In vielen der Beratungsstellen im Land käme es öfter zu längeren Wartezeiten. Mehr als 60 Prozent der Hilfesuchenden kämen wegen Alkohols, erklärte Hardeling. Andere kämen wegen Cannabis oder Glücksspiel. Das Thema Alkohol sei in den vergangenen Jahren stets das häufigste Problem der Menschen gewesen, die sich an die Beratungsstellen wandten.
Drogen wie Crystal Meth seien insbesondere im Südosten Brandenburgs aufgetaucht, der Konsum hätte sich aber von dort nicht sonderlich stark verbreitet.
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