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Berlin setzt Abschiebungen aus: Weniger Ausreisepflichtige betroffen

In Berlin halten sich derzeit 2.270 Menschen ohne gütige Aufenthaltserlaubnis und Duldung auf. (Symbolbild) / Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa
In Berlin halten sich derzeit 2.270 Menschen ohne gütige Aufenthaltserlaubnis und Duldung auf. (Symbolbild) / Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

Im Januar und Februar verzichtet Berlin auf Abschiebungen von Asylbewerbern wegen winterlicher Witterungsbedingungen. Nur Ausnahmen gelten für straffällige oder gefährliche Personen.

Im Januar und Februar sollen in Berlin weniger ausreisepflichtige Asylbewerber abgeschoben werden. Grundlage ist eine Richtlinie des Senats, der zufolge im Winter auf Abschiebungen verzichtet wird, wenn das Wetter es aus humanitärer Sicht notwendig macht, wie eine Sprecherin der Innenverwaltung mitteilte. Zuvor hatte der «Tagesspiegel» berichtet. 

Das Aufenthaltsrecht erlaube es, Abschiebungen aus völkerrechtlichen oder humanitären Gründen für höchstens drei Monate auszusetzen. Ausgenommen von der Regelung, die es auch schon in den Jahren zuvor gegeben habe, seien Menschen, die schwere Straftaten begangen hätten oder die öffentliche Sicherheit als Gefährder beeinträchtigten.

Derzeit halten sich nach Angaben der Sprecherin 2.270 Menschen ohne gütige Aufenthaltserlaubnis und Duldung in Berlin auf.

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