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Gewalt gegen Flüchtlingsheim - Bürgermeister: feige Attacke

Wie wurde ein Wohnheim für Flüchtlinge in Stahnsdorf angegriffen? Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen drei Verdächtige wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, macht aber keine weiteren Angaben zur Tat. (Archivbild) / Foto: Soeren Stache/dpa
Wie wurde ein Wohnheim für Flüchtlinge in Stahnsdorf angegriffen? Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen drei Verdächtige wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, macht aber keine weiteren Angaben zur Tat. (Archivbild) / Foto: Soeren Stache/dpa

Der Bürgermeister von Stahnsdorf spricht von einer feigen Attacke auf eine Geflüchtetenunterkunft in seiner Gemeinde. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen drei Verdächtige.

Der Bürgermeister von Stahnsdorf hat eine nach seinen Angaben «überfallartige Attacke» auf eine Geflüchtetenunterkunft in der Gemeinde verurteilt. Gewalt gegen die Schwächsten der Gesellschaft sei besonders niederträchtig und feige, sagte Bürgermeister Bernd Albers (Bürger für Bürger) einer Mitteilung zufolge. «Der Vorfall vermittelt leider ein Bild von Stahnsdorf, das mit der Weltoffenheit der Stahnsdorfer nicht in Einklang zu bringen ist.» 

Der Bürgermeister der Gemeinde Stahnsdorf mit rund 16.600 Einwohnern sprach in der Mitteilung weitere Fälle in den vergangenen Tagen an - darunter einen Angriff auf einen Jugendclub in Senftenberg (Landkreis Oberspreewald-Lausitz). «Solche und andere Einschüchterungsversuche durch rechte Gruppierungen gehören strengstens verfolgt», so Albers

Die Staatsanwaltschaft Potsdam ermittelt wegen des Falls von Freitag auf Samstag in Stahnsdorf gegen drei Verdächtige wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Zu den Hintergründen und dem Tatablauf machte die Behörde bislang aber keine Angaben. Weil der Fall am Anfang stehe, erteile die Behörde «weder zur Sache noch zu Tatverdächtigen» weitere Auskünfte, hieß es.

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