Wenn Union und SPD Verhandlungen zur Bildung einer Regierungskoalition aufnehmen, wird sich Berlin nach Ansicht von Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey entsprechend einbringen. Die SPD-Politikerin sprach etwa von Zuarbeit für entsprechende Gremien und Arbeitsgruppen. «Wir wollen natürlich auch, dass Menschen aus Berlin mit Teil der Koalitionsverhandlungen sein können müssen», sagte sie vor Journalisten nach einer Sitzung des Berliner Senats.
«Das sind Fragen, die noch nicht geklärt sind, aber wir sind auf jeden Fall bereit, daran mitzuwirken an den Arbeitsgruppen, die es dann ja geben wird», sagte Giffey. Es gebe Punkte, die Berlin als Millionenmetropole und deutsche Hauptstadt beisteuern könne.
«Selbstverständlich stehe ich dafür zur Verfügung»
Auf Nachfrage erklärte sie, auch selbst bereit zu sein, sich entsprechend zu engagieren. «Also selbstverständlich stehe ich dafür zur Verfügung, ja klar», sagte sie. «Als Wirtschaftsministerin und Vize-Ministerpräsidentin von Berlin habe ich ja was beizutragen.»
Sie sei dazu gerne bereit. «In welcher Form, an welcher Stelle, ob wir uns einigen unter den Wirtschaftsministern, wer da reingeht, das müssen wir alles sehen», so die SPD-Politikerin. «Wer dann was macht, wird noch geklärt in den nächsten Tagen.»
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