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Berliner Verlage protestieren gegen Kürzungen im Kulturbereich

Berliner Verlage warnen vor den Auswirkungen der schwarz-roten Sparpolitik auf die Literaturszene der Stadt. (Archivfoto) / Foto: Boris Roessler/dpa
Berliner Verlage warnen vor den Auswirkungen der schwarz-roten Sparpolitik auf die Literaturszene der Stadt. (Archivfoto) / Foto: Boris Roessler/dpa

Berliner Verlage fordern Regierung zum Umdenken bei Kürzungen im Kulturbereich auf. Kultur ist kein Luxus, warnen sie.

Zahlreiche Berliner Verlage haben in einem offenen Brief an den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) und die Mitglieder des Senats dazu aufgerufen, die geplanten Kürzungen im Kulturbereich zu überdenken. «Kultur ist kein Luxus», heißt es in dem Schreiben. «Mit großer Bestürzung haben wir, die unterzeichnenden Verlage der Literaturstadt Berlin, von den geplanten Kürzungen im Kulturetat in Höhe von 130 Millionen Euro erfahren.»

Die geplanten Einsparungen wirkten sich auf die gesamte Literaturszene aus, auch direkt auf die Verlage, ob klein oder groß. «Ohne ausreichende Finanzierung werden Lesungen, Literaturfestivals und andere Veranstaltungsformate reduziert oder gestrichen», warnen die Verlagsvertreter. 

«Betroffen ist die ganze Stadt»

Davon betroffen seien nicht nur die Autorinnen und Autoren, sondern die ganze Stadt. «Ein kulturell verarmtes Berlin ist ein unattraktives Berlin.» Aus Sicht der Verlage muss auch mit wirtschaftlichen Folgen gerechnet werden: «Literatur und Bücher sind nicht nur gesellschaftlich wichtig, sondern Kultur ist in unserer Stadt auch ein wesentlicher Standortfaktor.»

Unterschrieben ist der offene Brief von Vertretern von rund 50 ganz unterschiedlichen Verlagen, darunter Galiani, Guggolz, Matthes & Seitz, Edition Tiamat, Suhrkamp, Ullstein Buchverlage und Wagenbach.

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