Die Brandenburger CDU dringt auf mehr Einfluss von Ostdeutschland in der künftigen unionsgeführten Bundesregierung. «Der Osten insgesamt muss in der neuen Bundesregierung in der nächsten Wahlperiode inhaltlich, aber auch personell deutlich sichtbarer vertreten sein», sagte CDU-Generalsekretär Gordon Hoffmann am Tag nach der Bundestagswahl in Potsdam. So könne das Vertrauen zurückgewonnen werden.
Die Union ging aus der Bundestagswahl bundesweit als stärkste Kraft hervor. In den ostdeutschen Ländern führt die AfD jedoch deutlich. In Brandenburg kam die CDU mit 18,1 Prozent auf den zweiten Platz hinter der AfD und legte damit 2,8 Punkte im Vergleich zur Wahl vor vier Jahren zu.
CDU-Generalsekretär Hoffmann sieht in Ostdeutschland ein stärkeres Bewusstsein für Veränderungen: «Ich glaube nicht mal, dass der Osten generell anders tickt, aber ich glaube, dass wir hier im Osten einen anderen Grad an Sensibilität haben dafür, dass etwas ins Rutschen gekommen ist.»
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